Signaletik „Academie Minerva“

Signaletik für die „Academie Minerva“

Dieses Projekt entstand im Auftrag der „Academie Minerva“ in Groningen und in Zusammenarbeit mit Elke Uijterwaal und Thijs Alberts.

Das Gebäude der Kunstakademie „Minerva“ in Groningen ist wie ein Labyrinth aufgebaut. Der Architekt Piet Blom entwarf das Gebäude so, als besäße es eine bestimmte Logik, die die Besucher jedoch fortlaufend in die Irre führt:

„Blom heeft het ontworpen alsof er een bepaalde orde en logica in het gebouw zitten, maar die zetten je voortdurend op het verkeerde been“

Der Prozess

Anhand des Grundrisses haben wir zunächst die Kernpunkte im Gebäude erarbeitet, an denen die BesucherInnen sich orientieren können.

Während unserer Recherchen im Gebäude und in Gesprächen mit Mitarbeitern und Studenten entdeckten wir, dass bereits viele unterschiedlichste Wegweiser und Schilder vorhanden waren:

Eine weitere Herausforderung bestand darin, die Flure und Hallen weitestgehend unberührt zu lassen, sodass Studierende weiterhin ihre Kunstwerke exponieren können.

Das Konzept

Unsere Recherche ergab, dass es zwei Ebenen gab, die wir in der neuen Signaletik berücksichtigen mussten: die funktionelle Ebene, das Zurechtfinden im Gebäude und die persönliche Ebene, den Charakter des Gebäudes und ihrer Bewohner.

Mit einem minimalistischen Design sollen die charakteristischen Formen des Gebäudesd betont und den Studierenden und Mitarbeitern außerdem Raum für Individualität geboten werden.

Die Umsetzung

Einheitliche Schilder, die an den Klassenräumen und Werkstätten angebracht werden, bieten Studenten und Mitarbeitern die Möglichkeit, Informationen auszutauschen.